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Charlotte Sprengel

Charlotte Sprengel, geb. Thiedke (* 28. Februar 1910 Königsberg; † 2000 Göttingen) war langjährige Leiterin der Frauengruppe in der EFG Göttingen und trat als Schriftstellerin hervor.

sprengel-charlotte-1.jpgSie wuchs mit zwei weiteren Geschwistern auf. Mit sechzehn Jahren ließ sie sich in Königsberg taufen. Sie erlernte den Beruf einer Sozialpädagogin (damals Jugendleiterin). Die Flucht bzw. Evakuierung aus Ostpreußen mit ihrer Mutter und einem Bruder brachte sie über Dänemark nach Deutschland. In Langelsheim heiratete sie ihren Mann Heinz Sprengel und das Ehepaar zog später nach Göttingen und schloss sich 1954 der Gemeinde an. Sie bekamen zwei Kinder, die Tochter Erdmute verh. Krohn und den Sohn Mathias. In der Baptistengemeinde Göttingen arbeitete sie intensiv mit in der Jugendgruppe, im Seniorenkreis, bei der Schaukastengestaltung und in der Gemeindebrief-Redaktion. Hervorzuheben ist, dass sie 18 Jahre die Frauengruppe der Gemeinde leitete von 1959 bis 1977. Im Nachruf wird sie beschrieben als „eine liebevolle und hilfsbereite Mutter“ mit einem „Herz für Arme und Bedürftige“.

Über die Gemeinde hinaus trat sie hervor als Schriftstellerin, die manche Kurzgeschichte veröffentlichte. In späteren Lebensjahren musste sie sich aufgrund mehrerer Schlaganfälle ganz zurückziehen und wurde von ihrer Tochter liebevoll gepflegt. (RF nach dem Nachruf von Friedhelm Schulze)

Nachruf von Friedhelm Schulze im Gemeindebrief der EFG Göttingen, August/September 2000, S. 15.

verschiedene Kurzgeschichten und Erzählungen in der Zeitschrift Die Gemeinde in den 1960er und 1970er Jahren.

Aus der Schule geplaudert, in: Die Gemeinde 1959, Nr. 33, S. 8.

Weitere Kurzerzählungen in die Gemeinde 1959.

Festschrift 100 Jahre Baptistengemeinde Göttingen 1994, S. 48.

Bildnachweis: Archiv EFG Göttingen / Gemeindebrief August/September 2000, S. 15.

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  • von rfleischer