rudolf_donat

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-{{  :donat.jpg?nolink&186x256}}Er stammte aus der Gemeinde Berlin-Neukölln und studierte am Seminar in Hamburg 1909-1913. Nach seiner Teilnahme am 1. Weltkrieg wurde er 1919-1921 Prediger in Berlin-Seegefeld. 1921-1923 diente er in der Gemeinde Berlin-Friedrichshagen, 1923-1930 in der Gemeinde Dramburg/Pommern. In Elbing war er bis 1942 und in Hannover-Walderseestraße bis zum Ruhestand 1953. Er arbeitete in der Leitung der Westpreußischen Vereinigung mit, zeitweise als Vorsitzender. Rudolf Donat war ein begeisterter Historiker, mit einem "Sinn für Geschichte, Sammlung und Auswertung von Dokumenten" (__<font inherit/inherit;;#5b9bd5;;inherit>Paul Schmidt</font>__). Mit Fleiß hat er Material gesammelt und in seinen beiden Büchern ("Wie das Werk begann" und "Das wachsende Werk") ausführlich benutzt, wobei er öfter Auszüge aus früheren Darstellungen, z.B. ´Lehmanns Geschichte der deutschen Baptisten` übernimmt, aber sie nicht immer als Zitate kennzeichnet. (//RF//)+{{  :donat.jpg?nolink&186x256|donat.jpg}}Er stammte aus der Gemeinde Berlin-Neukölln und studierte am Seminar in Hamburg 1909-1913. Nach seiner Teilnahme am 1. Weltkrieg wurde er 1919-1921 Prediger in Berlin-Seegefeld. 1921-1923 diente er in der Gemeinde Berlin-Friedrichshagen, 1923-1930 in der Gemeinde Dramburg/Pommern. In Elbing war er bis 1942 und in Hannover-Walderseestraße bis zum Ruhestand 1953. Er arbeitete in der Leitung der Westpreußischen Vereinigung mit, zeitweise als Vorsitzender. Für die Gemeinden Dramburg, Elbing und Hannover schrieb er Festschriften zu den Jubiläen. Rudolf Donat war ein begeisterter Historiker, mit einem "Sinn für Geschichte, Sammlung und Auswertung von Dokumenten" (__<font inherit/inherit;;#5b9bd5;;inherit>Paul Schmidt</font>__). Mit Fleiß hat er Material gesammelt und in seinen beiden Büchern ("Wie das Werk begann" und "Das wachsende Werk") ausführlich benutzt, wobei er öfter Auszüge aus früheren Darstellungen, z.B. ´Lehmanns Geschichte der deutschen Baptisten` übernimmt, aber sie nicht immer als Zitate kennzeichnet. "Donat hat durch seine geschichtlichen Arbeiten das Interesse an baptistischer Vergangenheit wachgehalten" (//RF//)
  
 //Unveröffentlichte Kurzbiographie von 1984. // //Unveröffentlichte Kurzbiographie von 1984. //
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 +//Nachruf von Paul Schmidt in: Die Gemeinde 1964, Nr. 11, S. 10f. //
  
  
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-Die Gemeinde 1964, Nr. 7, S. 13; Nr. 11, S. 10f (Nachruf von Paul Schmidt); G. Balders, Werden und Wirkung von Glaubensbekenntnissen, in: Wort und Tat 1971, H. 1, S. (10-15) 12; G. Balders (Hg), Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. 150 Jahre Baptistengemeinden in Deutschland 1834-1984. Festschrift, Wuppertal/Kassel 1984, S. 17.24f.40.48f.56.63.316; Diabo&Lüllau, „Hoffentlich enttäuscht uns Hitler nicht“. Briefe, Bilder, Berichte einer Predigerfamilie 1925-1960, hg. v. Uwe A. Gieske, Berlin 1999, S. 231.266; Manfred Bärenfänger, Der Baptismus in Pommern, in: Freikirchenforschung 12/2002, S. (169-188) 174f.180f; Mit Wurzeln in die Zukunft. Festschrift 150 Jahre EFG Hannover-Walderseestraße, 2004, S. 21.25; R.Assmann/A.Liese (Hg), Baptismus und Sozialismus. Das Verhältnis der Baptisten zum Sozialismus in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Studientag Berlin 2019 (Baptismus-Dokumentation 9), Elstal 2020, S. 22f.140.+Jahrbuch 1933 des Bundes der Baptistengemeinden, S. 23.24.52.79; Jahrbuch 1937, S. 31.32.54.80; Jahrbuch 1938, S. 27.31.56.84; Dienet dem Herrn mit Freuden. 75 Jahre Dienst des Diakonissenmutterhauses Bethel, Berlin 1962, S. 18.27; Die Gemeinde 1964, Nr. 7, S. 13; Nr. 11, S. 10f (Nachruf von Paul Schmidt); Die Baptisten (Die Kirchen der Welt Bd. 2), hrsg. v. J.D. Hughey, Stuttgart 1964, S. 172.180.267; G. Balders, Werden und Wirkung von Glaubensbekenntnissen, in: Wort und Tat 1971, H. 1, S. (10-15) 12; Robert Kluttig, Geschichte der deutschen Baptisten in Polen 1858-1945, Winnipeg/Kanada 1973, S. 41.55.100; G. Balders (Hg), Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. 150 Jahre Baptistengemeinden in Deutschland 1834-1984. Festschrift, Wuppertal/Kassel 1984, S. 17.24f.40.48f.56.63.316; Thomas Klammt, „Ist die Heidenmission zu empfehlen?“ Die deutschen Baptisten und die Mission in der Ferne (1848-1913), edition afem, mission scripts Bd. 1, Verlag für Kultur und Wissenschaft Bonn 1994, S. 12.13.17.29.42.43.79.92; Diabo&Lüllau, „Hoffentlich enttäuscht uns Hitler nicht“. Briefe, Bilder, Berichte einer Predigerfamilie 1925-1960, hg. v. Uwe A. Gieske, Berlin 1999, S. 231.266; Astrid Giebel, Diakonie (Baptismus-Studien Bd. 1), Kassel 2000, S. 64.70.76.83.88.89.95.144.350 u.ö.; Ulf Beiderbeck, Frei und geborgen (Baptismus-Studien 3), Kassel 2002, S. 67f; Manfred Bärenfänger, Der Baptismus in Pommern, in: Freikirchenforschung 12/2002, S. (169-188) 170.171.174f.180f; Mit Wurzeln in die Zukunft. Festschrift 150 Jahre EFG Hannover-Walderseestraße, 2004, S. 21.25; Uwe Swarat (Hg), Wer glaubt und getauft wird… Texte zum Taufverständnis im deutschen Baptismus, Kassel 2010, S. 215; R.Assmann/A.Liese (Hg), Baptismus und Sozialismus. Das Verhältnis der Baptisten zum Sozialismus in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Studientag Berlin 2019 (Baptismus-Dokumentation 9), Elstal 2020, S. 22f.39.140.
  
 Bildnachweis: Archiv EFG Hannover-Walderseestraße Bildnachweis: Archiv EFG Hannover-Walderseestraße
  
  
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  • Zuletzt geändert: vor 16 Monaten
  • von rfleischer